Valladolid
15 01 2014 Heut gings wieder weiter nach Valladolid, der alten Hauptstadt Yukatans. Nach 2 Stunden Fahrt durch a furchtbar grünes Mexico (am Schmucki fehlt irgendwie die Wüste mit dem einen Kaktus unter dem der Mexicaner mim Poncho sitz und Tequila trinkt) stand ma a bissal planlos am Busbahnhof.
Ham dann a relativ schnell a Hostal gfunden; naja eigentlich eher a Sportgschäft, der nebenbei a no Zimmer vermietet. Und nachdem wir die einzigen Gäste waren ham wir sogar as Zimmer mit Dachterrasse bze Müllzwischenlagerplatz griagt.
Dann sind wir los Richtung Plaza und Kirche. Aufm Plaza war massig was los, es wurde eine überdachte Bühne aufgebaut, mit großen Lautsprechern, Lichtanlage und Bestuhlung. Und sogar LKWs mit Leihnwänden warn im hinteren Teil aufbaut.
Super da is sicher heut Abend irgend a Party, ham ma ja super getimet. Aber leider Pech gehabt. Da kam der Gouverneur von irgendwo um ne Ansprache zu halten. Wir ham uns a bissal gwundert weil grob überschlagen hams für 6000 Leute Sitzplätze ghabt. Aber dann lass ma uns a gern überraschen.
Also sind wir erst mal los Richtung Cenote. Das sind Wasserlöcher die entstehen weil Yukatan von einem riesigen unterirdischen Flussnetz durchzogen ist. An Kreuzungen wäscht sich der Kalkstein zu Höhlen aus, irgendwann bricht dann die Decke ein und man hat einen natürlichen Brunnen.
Abends sind wir dann wieder Richtung Plaza um uns des Treiben da mal anzuschaun, bei nem politischen Großevent gibts doch sicher lecker Essensstände und a Bier. Vorher sind ma aber nomoi a bissal durch die Strassen glaufen und ham in am Restaurant/Hotel an schicken Mosaikbrunnen gfunden. (Sorry Mama passt leider ned in Rucksack)
der Frosch mit Bewegungsmeler damit er Tourisanspritzen kann
Voll war der Plaza auf alle Fälle, die Leute hatten teilweise sogar Plakate dabei. Alle schick angezogen in Tracht und zur Begrüßung sogar a Trommelband die Richtig gut war.
Nur mim Essen hats a bissal schlecht ausgschaut und an Bierstand hams a keinen ghabt. Aber des is ja kein Problem kauft ma sich as Bier halt im Supermarkt. Nur dass es da auf einmal auch keines mehr geben hat. Nachm vierten Supermarkt hama dann aufgeben mit da Biersuche und warn froh dass ma no a bissal was zu trinken im Backpack ghabt ham.
oiso den dad e ned amoi meina schlimmsten feindin schenga – gruselig
gott sei dank is da rucksogg zgloa
Cenote. Hab i doch gsogt das die do gibt. Ko ma Höllentauchen macha. War erst a super Spielfilm im Fernsehen
deafs doch ned – hod da florian angst – wer soi eam danns bia bestelln wenns nimma aufdauchd?????